Erinnerte und erhoffte Geschichte
DOI:
https://doi.org/10.82929/mgbl.v82i1.213037Abstract
Der Autor stellt heraus, dass das Erzählen von Geschichte(n) in der Täufer- und Mennonitentradition zentrale Bedeutung für die Identitätsbildung hat. Die Art und Weise, wie erinnert wird (das "Wie"), ist ebenso wichtig wie der Inhalt des Erinnerns (das "Was"). Die Täufergeschichte wird als Teil der größeren "Story Gottes" verstanden, in die individuelle und kollektive Erfahrungen eingebettet sind. Kritische und inklusive Erinnerung – auch an Brüche und Verfehlungen – ermöglicht Heilung und Versöhnung und verhindert, dass die Tradition zur starren Selbsterzählung wird. Ziel ist eine lebendige, hoffnungsvolle Identitätsfortschreibung, die Beziehungen zu anderen fördert und die Glaubwürdigkeit des eigenen Glaubens stärkt.Downloads
Veröffentlicht
2026-09-01
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Rubrik
Artikel