Frauenleben in der Reformationszeit – Margaretha Prüss und Ursula Jost

Autor/innen

  • Andrea Gabriele Hofmann

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v82i1.213034

Abstract

Die Autorin zeigt, dass Frauen in der Frühen Neuzeit Handlungs- und Gestaltungsmacht besaßen – sei es durch die Leitung eines Buchdruckunternehmens und die gezielte Veröffentlichung reformatorischer und täuferischer Schriften (Margaretha Prüss) oder durch öffentliches Auftreten und prophetische Verkündigung (Ursula Jost). Beide Frauen stehen exemplarisch für die Vielfalt religiöser Lebensformen und die aktive Mitgestaltung der Reformation durch Frauen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Die Autorin betont zudem die bunte, vielfältige Ausprägung des reformatorischen Christentums im 16. Jahrhundert und regt dazu an, das Leben und Wirken von Frauen stärker in den Mittelpunkt der Forschung zu stellen.

Autor/innen-Biografie

Andrea Gabriele Hofmann

Prof. Dr. Andrea Gabriele Hofmann lehrt Kirchen- und Theologiegeschichte an der Theologischen Fakultät Basel. 

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Veröffentlicht

2026-09-01