Frauenleben in der Reformationszeit – Margaretha Prüss und Ursula Jost
DOI:
https://doi.org/10.82929/mgbl.v82i1.213034Abstract
Die Autorin zeigt, dass Frauen in der Frühen Neuzeit Handlungs- und Gestaltungsmacht besaßen – sei es durch die Leitung eines Buchdruckunternehmens und die gezielte Veröffentlichung reformatorischer und täuferischer Schriften (Margaretha Prüss) oder durch öffentliches Auftreten und prophetische Verkündigung (Ursula Jost). Beide Frauen stehen exemplarisch für die Vielfalt religiöser Lebensformen und die aktive Mitgestaltung der Reformation durch Frauen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Die Autorin betont zudem die bunte, vielfältige Ausprägung des reformatorischen Christentums im 16. Jahrhundert und regt dazu an, das Leben und Wirken von Frauen stärker in den Mittelpunkt der Forschung zu stellen.Downloads
Veröffentlicht
2026-09-01
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