Was bedeutet mir das Täufergedenken 2025?

Autor/innen

  • Tobias Jammerthal

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v82i1.213027

Abstract

Der Autor meint, dass das Täufergedenken 2025 nicht als Anlass zum Feiern, sondern als kritische Erinnerung an das Scheitern aller Beteiligten im Jahr 1525 verstanden werden sollte. Dieses historische Scheitern – von Zwingli, dem Zürcher Rat und den Täufern – führte zu einer langen Geschichte von Konflikten und Verfolgung. Die heutige Forschung legt Wert darauf, die damaligen Ereignisse differenziert zu verstehen, anstatt Schuldfragen zu klären. Das Gedenken dient außerdem als Impuls, den eigenen Umgang mit abweichenden Meinungen zu reflektieren und echte Dialogbereitschaft zu fördern. 

Autor/innen-Biografie

Tobias Jammerthal

Prof. Dr. theol. Tobias Jammerthal lehrt Kirchen- und Theologiegeschichte (von der Reformationszeit bis zur Gegenwart) an der Universität Zürich.

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Veröffentlicht

2026-09-01