Lasst die „Leczköpfe“ reden!

Freiheit(en), die ich meine

Autor/innen

  • Astrid von Schlachta

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v82i1.213025

Abstract

Die Autorin zeigt, dass der Begriff und das Verständnis von "Freiheit" im Kontext der Reformation und insbesondere bei den Täufern  vielschichtig, historisch gebunden und keineswegs mit heutigen Vorstellungen von Religionsfreiheit oder Toleranz gleichzusetzen ist. Die Täufer forderten zwar Freiräume für ihren Glauben und ihre Gewissensentscheidungen, lehnten aber eine umfassende politische Revolution meist ab. Ihre Forderung nach Toleranz und Gewissensfreiheit war situationsgebunden und bezog sich primär auf die eigene Glaubensgemeinschaft. Die Autorin lädt dazu ein, differenziert über historische Freiheitsvorstellungen nachzudenken und vorsichtig mit Übertragungen auf die Gegenwart umzugehen.

Autor/innen-Biografie

Astrid von Schlachta

Astrid von Schlachta ist seit 2016 wissenschaftliche Leiterin der Mennonitischen Forschungsstelle Weierhof. Seit 2021 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen der Universität Hamburg tätig.

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Veröffentlicht

2026-09-01