Die Entstehung des Täufertums aus der Mitte der Reformation

Ein Narrativ

Autor/innen

  • Christoph Wiebe

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v82i1.213023

Abstract

Der Beitrag versteht sich als eine Erzählung von den Ursprüngen des Täufertums, er ist in zwei Teilen im Februar und März 2025 als Beilage zum Gemeindebrief der Mennonitengemeinde Krefeld erschienen. Für den Autor ist das Täufertum keine Randerscheinung, sondern ein ursprünglicher und zentraler Bestandteil der Reformation. Es entstand aus dem reformatorischen Impuls, das individuelle und gemeinschaftliche Leben eigenverantwortlich im Geist des wiederentdeckten Evangeliums zu gestalten. Die erste Glaubenstaufe von 1525 in Zürich war dabei ein symbolischer Akt des Protests und der Selbstermächtigung, der einen neuen Typ von Kirche begründete, in dem die bewusste Entscheidung des Einzelnen für den Glauben im Mittelpunkt steht. Das Täufertum steht somit für einen gesamtgesellschaftlichen Erneuerungsanspruch und ist eng mit den sozialen und religiösen Umbrüchen der Reformationszeit verbunden.

Autor/innen-Biografie

Christoph Wiebe

Christoph Wiebe ist Pfarrer der Mennonitengemeinde in Krefeld und war langjähriger Redakteur der Mennonitischen Geschichtsblätter.

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Veröffentlicht

2026-09-01