Gegenwart Gottes und Heterogenität reformatorischer Bewegungen

In Memoriam Günter Vogler

Autor/innen

  • Hans-Jürgen Goertz

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v82i1.213022

Abstract

Die Reformation brachte um 1525 eine Vielzahl heterogener Bewegungen hervor, die alle von der reformatorischen Rechtfertigungsbotschaft (sola gratia, sola scriptura, solus Christus) geprägt waren. Diese Bewegungen – insbesondere Bauern, Täufer und die Anhänger Thomas Müntzers – strebten nach einer konkreten Umsetzung des Glaubens im gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Leben. Dabei wurde die Erfahrung der Gegenwart Gottes als Kraft verstanden, die "neues Leben" schafft und die Gläubigen dazu motiviert, bestehende gesellschaftliche und kirchliche Verhältnisse zu hinterfragen und zu verändern.

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Veröffentlicht

2026-09-01