Hoffen trotz Ausgrenzung
Frühe Täufer und Juden im Gespräch
DOI:
https://doi.org/10.82929/mgbl.v81i1.193674Abstract
Der Beitrag untersucht die Beziehungen zwischen Täufern und Juden bis 1530. Während beide Gruppen ähnliche Ausgrenzungen und Verfolgungen erlebten und einzelne Täufer ein besonderes Interesse an jüdischer Mystik und Hebraistik zeigten, blieb der direkte Austausch selten und die Hoffnung auf eine Annäherung oder Bekehrung der Juden zum Christentum weitgehend unerfüllt. Der Autor betont, dass die täuferischen Gemeinden bis heute kaum eine eigenständige Position zum christlich-jüdischen Verhältnis entwickelt haben, und plädiert für eine stärkere Öffnung und Anerkennung der bleibenden Erwählung Israels
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Veröffentlicht
2026-06-27
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Artikel