Hoffen trotz Ausgrenzung

Frühe Täufer und Juden im Gespräch

Autor/innen

  • Martin Arnold

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v81i1.193674

Abstract

Der Beitrag untersucht die Beziehungen zwischen Täufern und Juden bis 1530. Während beide Gruppen ähnliche Ausgrenzungen und Verfolgungen erlebten und einzelne Täufer ein besonderes Interesse an jüdischer Mystik und Hebraistik zeigten, blieb der direkte Austausch selten und die Hoffnung auf eine Annäherung oder Bekehrung der Juden zum Christentum weitgehend unerfüllt. Der Autor  betont, dass die täuferischen Gemeinden bis heute kaum eine eigenständige Position zum christlich-jüdischen Verhältnis entwickelt haben, und plädiert für eine stärkere Öffnung und Anerkennung der bleibenden Erwählung Israels

Autor/innen-Biografie

Martin Arnold

Dr. Martin Arnold ist Pfarrer und Dekan im Ruhestand. Promoviert in Göttingen mit einer Arbeit über „Handwerker als theologische Schriftsteller. Studien zu Flugschriften der frühen Reformation (1523-1525)“. Mitglied in der Historischen Kommission des Landes Hessen und in der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen.

Downloads

Veröffentlicht

2026-06-27