„Durch Krieg ist noch nie ein dauernder Friede erkämpft worden“

Impulse täuferischer Gewaltfreiheit vom 16. Jahrhundert bis zur Moderne

Autor/innen

  • Astrid von Schlachta

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v81i1.193660

Abstract

Die Überzeugung, dass dauerhafter Frieden nicht durch Krieg, sondern nur durch Gewaltfreiheit erreicht werden kann, prägte die täuferische Bewegung seit dem 16. Jahrhundert und entwickelte sich im Spannungsfeld zwischen theologischer Überzeugung, gesellschaftlicher Integration und politischen Rahmenbedingungen. Gewaltfreiheit wurde zum zentralen Identitätsmerkmal der Täufer, wobei sich die Haltung im Laufe der Jahrhunderte von strikter Ablehnung jeglicher Gewalt und Absonderung von der Welt hin zu differenzierten gesellschaftlichen Kompromissen und Debatten über Wehrlosigkeit und Staatsbürgerschaft wandelte.

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Veröffentlicht

2026-06-27