Prosperität, Toleranz und Pazifismus: Mennoniten in Pennsylvania 1683-1800

Autor/innen

  • Mark Häberlein

Abstract

Die Mennoniten in Pennsylvania profitierten maßgeblich von der gewährten Religionsfreiheit und starken internen Netzwerken. Dadurch konnten sie wirtschaftlich prosperieren und stabile, autonome Gemeinden aufbauen. Trotz ihrer pazifistischen Grundhaltung und einer durch Verfolgung geprägten Identität waren sie keineswegs isoliert, sondern eng mit anderen religiösen und ethnischen Gruppen verflochten. Ihre Siedlungs- und Erwerbsstrukturen, Migrationsmuster und gesellschaftlichen Kontakte ähnelten weitgehend denen anderer mitteleuropäischer Einwanderer. Die Mennoniten bewahrten jedoch ihre religiöse Identität durch familiäre und gemeinschaftliche Rituale und stabile Netzwerke

Autor/innen-Biografie

Mark Häberlein

Prof. Dr. Mark Häberlein ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

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Veröffentlicht

2026-06-24