„Mannheimer Wasser“, edle Branntweine und die Rezeptur eines Mennoniten

Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Mennoniten

Autor/innen

  • Patrick Schlarb

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v79i1.193605

Abstract

Die Herstellung und der Handel mit "Mannheimer Wasser" – einem hochwertigen Branntwein, meist Anis-, Kümmel- oder Wacholderbranntwein –ist  ein bedeutendes Beispiel für die wirtschaftliche Innovationskraft und den unternehmerischen Erfolg der Mennoniten im 18. und 19. Jahrhundert. Der Autor zeigt, dass insbesondere mennonitische Familien durch ihr Wissen um Rezepturen und Herstellungsverfahren, ihre Organisation und ihre Verbindung von Landwirtschaft und Brennerei maßgeblich zur Entwicklung und Verbreitung dieses Luxusprodukts beitrugen.

Autor/innen-Biografie

Patrick Schlarb

Patrick Schlarb ist im Hauptberuf Bankkaufmann. Er hat Betriebswirtschaft studiert und ist als unabhängiger Forscher zu wirtschaftsgeschichtlichen Themen mit Schwerpunkt Heilwasserversand und Pharmaziegeschichte tätig. Ein Dissertationsprojekt unter dem Titel „Der internationale böhmische Bitterwasserversand 1721 bis Mitte des 19. Jahrhunderts“ befindet sich in Arbeit.

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Veröffentlicht

2026-06-22