Die Entwicklung täuferischer Gemeinden in der Schweiz im 17. Jahrhundert
DOI:
https://doi.org/10.82929/mgbl.v79i1.193592Abstract
Der Autor legt dar, dass sich im 17. Jahrhundert in der Schweiz täuferische Gemeinden trotz massiver staatlicher und kirchlicher Repressionen zwar behaupten konnten, ihre Vision einer kleinen, neben der großen reformierten oder katholischen Kirche koexistierenden Täufergemeinde sich jedoch nicht verwirklichen ließ. Die Behörden versuchten mit vielfältigen Maßnahmen – von Ausweisungen über Güterkonfiskationen bis hin zu Galeerenstrafen – das Täufertum zu eliminieren. Dennoch überlebten die Gemeinden durch Widerstand, Auswanderung und internationale Solidarität, insbesondere durch Unterstützung aus den Niederlanden.Downloads
Veröffentlicht
2026-06-22
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Artikel