Die Entwicklung täuferischer Gemeinden in der Schweiz im 17. Jahrhundert

Autor/innen

  • Hanspeter Jecker

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v79i1.193592

Abstract

Der Autor legt dar, dass sich im 17. Jahrhundert in der Schweiz täuferische Gemeinden trotz massiver staatlicher und kirchlicher Repressionen zwar behaupten konnten, ihre Vision einer kleinen, neben der großen reformierten oder katholischen Kirche koexistierenden Täufergemeinde sich jedoch nicht verwirklichen ließ. Die Behörden versuchten mit vielfältigen Maßnahmen – von Ausweisungen über Güterkonfiskationen bis hin zu Galeerenstrafen – das Täufertum zu eliminieren. Dennoch überlebten die Gemeinden durch Widerstand, Auswanderung und internationale Solidarität, insbesondere durch Unterstützung aus den Niederlanden.

Autor/innen-Biografie

Hanspeter Jecker

Dr. Hanspeter Jecker leitet die Fachstelle für täuferische Geschichte und Theologie auf dem Bienenberg / Liestal (Schweiz) und ist Präsident des Schweizerischen Vereins für Täufergeschichte.

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Veröffentlicht

2026-06-22