Irrende Brüder oder Feinde?

Täufer und Reformierte in den Auseinandersetzungen der frühen Reformationszeit – am Beispiel Guillaume Farels

Autor/innen

  • Mirjam van Veen

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v78i1.193562

Abstract

 Die Beziehungen zwischen Täufern und Reformierten in der frühen Reformationszeit waren – am Beispiel von Guillaume Farel – zunächst von einer gewissen Nähe und Dialogbereitschaft geprägt, entwickelten sich jedoch im Verlauf der Zeit zu einer klaren und polemischen Abgrenzung. Farel (1489–1565) steht exemplarisch für diesen Wandel: Anfangs suchte er Kompromisse und betrachtete die Täufer als irrende Brüder, später jedoch – unter dem Druck theologischer, politischer und persönlicher Herausforderungen – betrachtete er sie als Feinde des reformierten Evangeliums und setzte auf scharfe Polemik und Abgrenzung

Autor/innen-Biografie

Mirjam van Veen

Professorin an der  Fakultät für Sozial- und Geisteswissenschaften, Religionsgeschichte und Kulturerbe, Vrije Universiteit Amsterdam

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Veröffentlicht

2026-06-16