Abraham Esau − Hitlers mennonitischer Physiker
Kontakte mit dem MCC in der Haft nach dem Zweiten Weltkrieg
DOI:
https://doi.org/10.82929/mgbl.v77i1.193545Abstract
Abraham Esau spielte als mennonitischer Physiker eine zentrale Rolle im nationalsozialistischen Atomprogramm und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von nordamerikanischen Mennoniten, insbesondere dem Mennonite Central Committee (MCC), rehabilitiert. Dabei wird kritisch beleuchtet, wie konfessionelle Bindungen und die Bereitschaft zur Verharmlosung der NS-Vergangenheit dazu führten, dass Esaus Beteiligung am Nationalsozialismus und seine Kriegsverbrechen innerhalb mennonitischer Kreise weitgehend ignoriert oder beschönigt wurden.Downloads
Veröffentlicht
2026-06-15
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Artikel