Abraham Esau − Hitlers mennonitischer Physiker

Kontakte mit dem MCC in der Haft nach dem Zweiten Weltkrieg

Autor/innen

  • Benjamin W. Goossen

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v77i1.193545

Abstract

Abraham Esau spielte als mennonitischer Physiker eine zentrale Rolle im nationalsozialistischen Atomprogramm und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von nordamerikanischen Mennoniten, insbesondere dem Mennonite Central Committee (MCC), rehabilitiert. Dabei wird kritisch beleuchtet, wie konfessionelle Bindungen und die Bereitschaft zur Verharmlosung der NS-Vergangenheit dazu führten, dass Esaus Beteiligung am Nationalsozialismus und seine Kriegsverbrechen innerhalb mennonitischer Kreise weitgehend ignoriert oder beschönigt wurden.

Autor/innen-Biografie

Benjamin W. Goossen

Benjamin W. Goossen ist Historiker an der Harvard University und Autor von „Chosen Nation: Mennonites and Germany in a Global Era, Princeton 2017“.

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Veröffentlicht

2026-06-15