Das täuferische Abendmahl im Lichte der theologischen Tradition
Die lebensspendende Alternative des symbolischen Realismus
DOI:
https://doi.org/10.82929/mgbl.v76i1.149172Abstract
Die These des Autors ist, dass der symbolische Realismus – also das Verständnis, dass Brot und Wein im Abendmahl Zeichen sind, die Anteil an Leib und Blut Christi gewähren, aber nicht identisch damit sind – der Auffassung der ersten Christen und der frühen Kirche am nächsten kommt. Der Autor argumentiert, dass die eigentliche Wandlung im Abendmahl nicht an den Elementen selbst, sondern an der Gemeinde geschieht: Die Gemeinde wird dazu aufgerufen, Christi Liebe gegenüber Freund und Feind zu verkörpern. Sakramentale und ethische Dimensionen gehören dabei untrennbar zusammen. Das Abendmahl ist somit nicht nur Erinnerung oder symbolische Handlung, sondern eine transformative Praxis, die die Gemeinde zu einem Ort der gelebten Nachfolge und Versöhnung macht.Downloads
Veröffentlicht
2026-06-16
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Artikel