Gesellschaftstransformation im ehemaligen Ostblock – aus der Sicht mennonitischer Tradition

Autor/innen

  • Johannes Reimer

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v75i1.149143

Abstract

Die protestantischen, insbesondere freikirchlichen und mennonitischen Gemeinschaften im ehemaligen Ostblock haben nach dem Zerfall der Sowjetunion eine neue gesellschaftstransformative Rolle übernommen. Sie engagieren sich zunehmend in sozialen, ökonomischen und politischen Bereichen und sehen darin einen zentralen Bestandteil ihrer Mission. Dieses Engagement ist nicht neu, sondern knüpft an historische Traditionen an, in denen gesellschaftliche Verantwortung und Gemeinwesenarbeit bereits eine wichtige Rolle spielten.

Autor/innen-Biografie

Johannes Reimer

Dr. Johannes Reimer ist Professor für Missionswissenschaften und Interkulturelle Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach und der University of South Africa, Pretoria. Er leitet das Netzwerk für Frieden und Versöhnung der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) und ist Autor mehrerer Veröffentlichungen zur osteuropäischen Kirchen- und Missionsgeschichte.

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Veröffentlicht

2026-06-08