„Eine kleine Weltmacht“

Wie die NS-Regierung die Mennoniten sah.

Autor/innen

  • Benjamin W. Goossen

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v75i1.149130

Abstract

Die nationalsozialistische Regierung betrachtete die Mennoniten als rassemäßig "wertvolle" Gemeinschaft und versuchte, sie politisch und ideologisch für ihre eigenen Ziele – insbesondere für die Germanisierung Osteuropas und die Schaffung eines „Lebensraums“ – zu instrumentalisieren. Dabei wurden die Mennoniten wissenschaftlich unterstützt, als Modell einer erfolgreichen deutschen Volksgemeinschaft dargestellt und als potenzielle Nutznießer der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik positioniert.

Autor/innen-Biografie

Benjamin W. Goossen

Benjamin W. Goossen ist Historiker an der Harvard University in Cambridge, USA. Sein Buch "Chosen Nation: Mennonites and Germany in a Global Era" erschien 2017. Goossen ist Autor zahlreicher
Artikel und Aufsätze zum Thema Mennoniten und Nationalsozialismus.

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Veröffentlicht

2026-06-08