Die mennonitische Flüchtlingsarbeit im Lager Lechfeld 1921 - 1926

Wurden Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet?

Autor/innen

  • Peter Letkemann

DOI:

https://doi.org/10.82929/mgbl.v75i1.149129

Abstract

Das mennonitische Flüchtlingsprojekt im Lager Lechfeld (1921–1926) wurde von seinen Initiatoren und vielen Zeitgenossen als Symbol für die Umwandlung eines ehemaligen Militärgeländes in eine friedliche landwirtschaftliche Siedlung für Flüchtlinge verstanden. Tatsächlich aber war das Projekt von Anfang an von erheblichen organisatorischen, finanziellen und persönlichen Konflikten geprägt, die das Ideal eines friedlichen, solidarischen Neuanfangs überschatteten und letztlich das langfristige Scheitern der Siedlung mitverursachten.

Autor/innen-Biografie

Peter Letkemann

Peter Letkemann ist Organist, Musikwissenschaftler und Historiker und wohnt in Winnipeg, Kanada. Dieser Aufsatz ist Teil einer umfangreichen Studie zum Thema „Mennonite Refugees and Refugee Camps in Germany, 1918-1951“.

 

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Veröffentlicht

2026-06-08